Leerstand Vennhauser Allee 222

leerstehenes Eckgebäude Vennhauser Allee 222

Aus einem Bericht in der Rheinischen Post vom 19.06.19  ging hervor, dass der Rat der Stadt Düsseldorf in einer Sitzung am 04.07.2019 beschließen könnte, Eigentümern zu untersagen, Wohnraum länger leerstehen zu lassen.  Eine ganze Reihe von Punkten  auf der Tagesordnung wandert aus Zeitnot in die nächste Sitzung am 19. September. So auch der Tagesordnungspunkt zum Schutz und Erhalt von Wohnraum.  Das Warten hat also noch kein Ende…..

Bereits in der Anfrage der Bezirksregierung am 23.05.2013 teilte die Verwaltung mit, dass nach einem Brandereignis im Jahr 2010 keine Einsturzgefahr des Gebäudes besteht, was vom Bauaufsichtsamt bestätigt wurde. In 2014 wurde erneut eine Anfrage bei der Bezirksregierung gestellt, was mit dem Gebäude passieren soll. Auch in 2015, 2017 hat es Anfragen gegeben, auf die es keine konkreten Antworten gegeben hat. Am 21.01.2019 hat nun erneut H. Pfundner (Die Linke, Bezirksvertretung 8) einen Antrag an den Bezirksbürgermeister H. van der Leyen  (Link zum Dokument Rathaus Online) gestellt. Daraufhin hat die Bezirksvertretung am 07.02.2019 folgenden Beschluss (Link zum Dokument Rathaus Online) gefasst:

Bezirksvertretung 8 bittet die Verwaltung, gemäß § 177 BauGB durch ein
entsprechendes Instandsetzungsgebot den Eigentümer des Gebäudes
Vennhauser Allee 222 unter Berücksichtigung aller möglichen rechtlichen
Mittel zur Beseitigung des Missstandes bzw. der Mängel zu verpflichten.

Bis jetzt liegen uns keine weiteren Informationen zum Stand der Dinge vor, auch eine wiederholte Anfrage von Vennhausen-lebt beim Eigentümer selbst hat lediglich ergeben, dass man uns zu gegebener Zeit informieren wird. Leider ist das alles sehr unbefriedigend. Darum haben wir uns entschieden wieder eine Demo wie beim Leerstand des inzwischen erfolgreich eröffneten Netto zu organisieren.

Als Zeitpunkt für eine  Demo könnten wir Anfang September ins Auge fassen. Dafür brauchen wir allerdings jede Unterstützung. Wenn Ihr dazu bereit seid, müssen wir uns auf Eure Teilnahme verlassen können.  Wer Ideen hat und bei der Organisation helfen möchte, soll sich bitte per Mail bei Vennhausen-lebt melden. 

Wer von den Vennhausern möchte mit uns gemeinsam an einer Demo gegen den Leerstand teilnehmen?

Auf Facebook wird kurzfristig eine Veranstaltung dazu erstellt.

Wo waren die fleißigen Helfer?

Eva Schwaderlapp und Eckhard Bartling am Freiheitplatz

Trotz zahlreicher 👍 für diese Aktion und vielen Kommentaren zur Zukunft des Platzes auf Facebook, fand sich leider niemand der die Beiden letzten Samstagvormittag unterstützt hat.

Wie ist eure Meinung, was könnte dort passieren um den Platz wieder zu beleben?

Gepostet von Vennhausen lebt am Mittwoch, 5. Juni 2019

Beide haben ca zweieinhalb Stunden geackert und geschwitzt um den Platz zu säubern und wieder ansehnlich zu machen. Wir finden das wirklich schade und auch ein wenig enttäuschend. Um so mehr gilt unser großes Dankeschön Eva und Eckhard für ihre Initiative.

Siehe auch den Bericht auf RP-Online vom 10.07.19

Besichtigung Müllverbrennungsanlage Flingern

Müllverbrennungsanlage Flingern

Ihr wolltet immer schon mal wissen wo der ganze Müll verschwindet der bei uns im Viertel so anfällt? Dann kommt mit auf eine Besichtigungstour am 05.08.2019 um 13:30 Uhr. Die Personenzahl ist auf 15 begrenzt, die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Wer mitkommen möchte sendet eine Mail an: kontakt@vennhausen-lebt.de , oder meldet sich auf Facebook zur Veranstaltung an

Die ersten 15 Teilnehmer* sind dann dabei. Wenn ca 30 Teilnehmer zusammen kommen, kann noch ein weiterer Termin gemacht werden.

Details siehe auch: Homepage Stadtwerke



* Kinder unter 10 Jahren dürfen leider nicht teilnehmen

Erdgasumstellung / L-Gas zu H-Gas

Die Netzgesellschaft Düsseldorf startet im Juli mit den ersten Kundenbesuchen zur Vorbereitung der Erdgasumstellung von L-Gas auf H-Gas*. Dies ist notwendig, da die Gasversorgung im Norden und Westen Deutschlands, aufgrund zur Neige gehender Förderquellen, auf eine andere Gasart umgestellt werden muss. Da die Gasgeräte, die bisher L-Gas verbraucht haben, aus Sicherheitsgründen nicht ohne weiteres mit H-Gas betrieben werden können, müssen sie im Rahmen der Erdgasumstellung technisch angepasst werden. Dies betrifft alle Geräte in Haushalten und Unternehmen. Die Erdgasumstellung – auch „Marktraumumstellung“ genannt – ist eines der größten Infrastrukturprojekte der deutschen Erdgaswirtschaft. Für den Raum Düsseldorf steuert die Netzgesellschaft Düsseldorf, als örtlicher Netzbetreiber, diesen Prozess.

Diese Zuständigkeit gilt auch unabhängig von dem Gaslieferanten, von dem der Endkunde sein Gas bezieht.

Das Netzgebiet der Netzgesellschaft Düsseldorf ist in fünf Anpassungsgebiete unterteilt. Düsseldorf wird somit nach und nach, auf mehrere Jahre verteilt, umgestellt. Die erste Umstellung erfolgt im Jahr 2021 in den südwestlich gelegenen Stadtteilen * * – betroffen ist ein Bereich, zu dem Teile von Bilk, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Volmerswerth, Flehe, Himmelgeist und Holthausen gehören (siehe auch www.netz-duesseldorf.de/de/erdgasumstellung/). In diesem Gebiet beginnen in Kürze die Kundenbesuche. In jedem gasversorgten Haushalt oder Betrieb werden mindestens zwei Besuchstermine der Netzgesellschaft Düsseldorf durchgeführt.

  • Beim ersten Termin werden alle vorhan­denen Gasgeräte registriert. Nach der Identifizierung der Geräte erfolgt die Bestellung der für die spätere Anpassung benötigten Ersatzteile.
  • Im Rahmen des zweiten Termins werden alle Geräte, soweit möglich, technisch auf den Betrieb mit H-Gas angepasst. Zwischen den beiden Terminen kann jedoch ein Zeitraum von bis zu einem Jahr liegen.
  • In etwa zehn Prozent der Haushalte und Betriebe erfolgt nach der Erhebung bzw. nach der Anpassung noch ein Besuch zur Qualitätskontrolle.
  • Erhebung und Anpassung der Gasgeräte sind für die Kundinnen und Kunden kostenfrei. Davon ausgenommen sind mögliche Kosten für Gerätewartung, Reparatur und Geräteaustausch.
  • Alle Besuchstermine der Monteure werden dem Kunden im Vorfeld schriftlich angekündigt.

Wichtige Hinweise

  • Die Kundinnen und Kunden werden keine Rechnung der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH oder der beauftragten Dienstleister erhalten und auch nicht vor Ort zu Zahlungen aufgefordert.
  • Die Monteure werden sich bei jedem Besuch unaufgefordert mit einem Lichtbildausweis sowie einer individuell für den Kunden erstellten PIN-Nummer ausweisen. Diese ist nur dem Kunden und dem Monteur bekannt.
  • Kunden sollen sich diese PIN-Nummer unbedingt zeigen lassen, bevor sie dem Monteur Zutritt gewähren.
  • Für einen reibungslosen Ablauf hält die Netzgesellschaft einen engen Kontakt zur Polizei. Jeder Haushalt, der von der Erdgasumstellung betroffen ist, erhält neben dem Schreiben der Netzgesellschaft einen Flyer mit Sicherheitstipps.

Erdgasbüro eröffnet

Für alle Fragen rund um die Erdgasumstellung steht den Kunden auch ein Erdgasbüro für den persönlichen Kontakt zur Verfügung, Öffnungszeiten Mo. 10-12 Uhr; Mi. 10-12 Uhr und 15-17 Uhr.

Erdgasbüro der Netzgesellschaft Düsseldorf mbH
im Energie-Service-Center der Stadtwerke Düsseldorf
Höherweg 100
40233 Düsseldorf
Tel.: (0211) 821 8833
E- Mail: erdgasumstellung@netz-duesseldorf.de

Weitere Informationen zur Erdgasumstellung in Düsseldorf und eine interaktive Kunden-Karte finden Sie auch unter
www.netz-duesseldorf.de/erdgasumstellung

*L- für low-caloric, niedrigerer Brennwert und H- für high-caloric, höherer Brennwert

* * Für Vennhausen ist die Umstellung erst in 2026 geplant

Toilettenanlagen am Wasserspielplatz

Der Wasserspielplatz am Tannenhofweg wurde für viel Geld renoviert und das Technikhaus mit einem tollen Rundumgraffiti versehen. Bei den sommerlichen Temperaturen ist der Spielplatz natürlich gut besucht, was dann ein neues (altes) Problem aufwirft. Früher oder später müssen die kleinen und /oder Mama und Papa mal. Da aber laut einigen Meldungen die Toilettenanlagen verschlossen sind/waren werden die Büsche rings um den Platz genutzt, um das eine oder andere kleine oder auch große „Geschäft“ zu machen.

Verunreinigungen in den Büschen

Das ist natürlich weder schön, noch im Sinne der spielenden Kinder. Deshalb hat Vennhausen-Lebt heute beim Gartenamt der Stadt nachgefragt, warum die Toilettenanlagen nicht (zumindest an heißen Tagen oder am Wochenende) geöffnet werden. Als Antwort bekamen wir zu hören, dass diese eigentlich täglich geöffnet sein sollten und die Stadtwerke dafür zuständig seien. Daraufhin haben wir eben den Spielplatz aufgesucht und konnten uns davon überzeugen, dass die WC-Anlagen zugänglich sind.

Damen WC Wasserspielplatz
Herren WC Wasserspielplatz

Die Stadt hat uns versprochen, sich darum zu kümmern und will uns Morgen informieren, zu welchen Uhrzeiten die Toiletten geöffnet sind.

Wir halten euch auf dem laufenden…

Update 02.07.: Wie versprochen kam heute vom Gartenamt die Rückmeldung das die Toiletten im Normalfall täglich von 08:00 – 20:00 Uhr geöffnet sind. Es kam in den letzten Tagen wohl zu einer Störung, die ist aber mittlerweile beseitigt. Auch hat man uns zugesichert noch mal die Reinigung des Umfelds zu überprüfen.

Stadtradeln 2019 beendet

Seit gestern ist die Phase der Eingabe der Kilometer für das Stadtradeln Düsseldorf offiziell beendet. Das Team „Markus, Katharina und Reinold“ hat insgesamt 9.590 km! geradelt. Dabei wurden 1.361,8 kg Co2 eingespart. Damit liegt unser Team auf einem tollen dritten Platz in der Teamwertung der Ortsteile Düsseldorf.

Wir bedanken uns bei allen Mitradlern und hoffen es hat euch Spass gemacht. Natürlich kann und darf jeder munter weiter Radeln. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, bis dahin wünschen wir euch viele pannenfreie Kilometer.

Michael Boden Brücke abgerissen

ehemalige Brücke an der Hundewiese

Die kleine Fussgängerbrücke an der Hundewiese war schon während der Bauarbeiten an der Düssel seit einigen Wochen gesperrt, da sie angeblich stark von Pilzbefall betroffen war (siehe auch unsern Bericht der Infoveranstaltung). Da die Brücke aber trotz Sperrung weiterhin benutzt wurde, ist sie jetzt kurzerhand der Motorsäge zum Opfer gefallen.

Ob es eine neue Brücke gibt steht noch nicht fest, es laufen Gespräche zwischen dem Amt für Verkehrsmanagement und dem Stadtentwässerungsbetrieb.

Siehe auch den Bericht der Rheinischen Post

Projekt „Essbare Stadt“ in Vennhausen

Hinweisschild am Wasserspielplatz Tannenhofweg

Gemüse und Obst in der Stadt anbauen/Neues Projekt von Umweltamt und Gartenamt

Das Umweltamt und das Gartenamt der Landeshauptstadt Düsseldorf haben das Projekt „Essbare Stadt“ ins Leben gerufen. Mit dem Projekt fördert die Landeshauptstadt in diesem Jahr Angebote zum Anbau von Gemüse und Obst auf privaten und öffentlichen Flächen. Die Initiative ging vom Ausschuss für Umweltschutz aus.

„Das Projekt ‚Essbare Stadt‘ ist eine tolle Idee, bei der jeder selbst aktiv werden kann,“ erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies. „Durch den Anbau von Lebensmitteln in der Nähe werden Transportwege gespart und Verpackungen vermieden. Zudem können wir so die Wertschätzung von Lebensmitteln fördern und soziales Miteinander und ökologische Aufwertung von Flächen verbinden. Machen Sie mit!“

Folgende Angebote gibt es:

Hochbeet auf Bestellung ?- jeder darf ernten
Wer idealerweise in kleiner Gruppe ein Hochbeet mit essbaren Pflanzen pflegen und die Ernte teilen mag, kann eine private Fläche für ein Hochbeet zur Verfügung stellen, die öffentlich zugänglich ist. Das Hochbeet wird auf Antrag finanziert und kostenlos geliefert. Aufgestellt werden kann es zum Beispiel vor einem Unternehmen, in der Kirchengemeinde, am Vereinsbüro oder im Vorgarten eines Wohnhauses. Die Beete werden zusammen mit Erde und biozertifiziertem Saatgut geliefert. Ein Schild am Hochbeet weist auf das Projekt und die „Ernte für alle“ hin.


Beerensträucher auf Kinderspielplätzen ? – Naschen erlaubt
Auf sechs Kinderspielplätzen in sechs Stadtbezirken pflanzt das Gartenamt Gruppen von Johannisbeersträuchern. Die Standorte sind der Spielplatz Auf’m Rott in Wersten, die Freizeitanlage Heerdt, die Freizeitanlage Ulenbergstraße in Bilk, der Spielplatz Kaiserpark in Pempelfort, der Spielplatz Klemensplatz in Kaiserswerth sowie der Wasserspielplatz Tannenhof in Vennhausen. Zusätzlich werden Schilder aufgestellt, die auf die Johannisbeeren und das Projekt hinweisen.

Essbare Schule ? – Schüler pflanzen und ernten
Schulen erhalten auf dem Weg zur „essbaren Schule“ für den ersten Schritt, den Kauf von biozertifiziertem Saatgut oder Setzlingen für essbare Pflanzen, einen Zuschuss. Gepflanzt und gesät wird auf dem Schulgelände, etwa im Schulgarten. Zudem können die Schulen das Projekt thematisch in den Unterricht einbinden. Informationen und Antragsformulare finden sich online unter: www.duesseldorf.de/umweltamt/projekte/umweltprojektfoerderung

VHS-Biogarten im Südpark
Der VHS-Biogarten vermittelt praxistaugliches Wissen zum nachhaltigen Gärtnern. Für die „Essbare Stadt“ bietet er in diesem Jahr zusätzliche Kurse an, beispielsweise „Frisch auf den Tisch – Gemüse selbst angebaut“ am Samstag, 29. Juni, 14 bis 16 Uhr. Dort können Interessierte alles über Aussaat, Pikieren, Pflanzen und Pflege erfahren.

Internetseite „Essbare Stadt“ ? Informationen auf einen Blick
Unter der Internetseite www.duesseldorf.de/agenda21/essbarestadt stellt das Umweltamt das ganze Projekt vor. Per Mausklick können Förderanträge aufgerufen und Mails zur Teilnahme versendet werden. Die Seite bietet auch viele weitere nützliche Informationen, zum Beispiel zum Anbau von Lebensmitteln im heimischen Garten oder auf dem Balkon sowie zu bestehenden Angeboten in Klein- und Gemeinschaftsgärten.

Für Anfragen zum Projekt „Essbare Stadt“ können sich Interessierte unter der Rufnummer 0211-8926809 an das Umweltamt wenden, bei Fragen zur Förderung steht die Nummer 0211-8925094 zur Verfügung.

Text: Baumgarten, Malte Philipp

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