Projekt „Essbare Stadt“ in Vennhausen

Hinweisschild am Wasserspielplatz Tannenhofweg

Gemüse und Obst in der Stadt anbauen/Neues Projekt von Umweltamt und Gartenamt

Das Umweltamt und das Gartenamt der Landeshauptstadt Düsseldorf haben das Projekt „Essbare Stadt“ ins Leben gerufen. Mit dem Projekt fördert die Landeshauptstadt in diesem Jahr Angebote zum Anbau von Gemüse und Obst auf privaten und öffentlichen Flächen. Die Initiative ging vom Ausschuss für Umweltschutz aus.

„Das Projekt ‚Essbare Stadt‘ ist eine tolle Idee, bei der jeder selbst aktiv werden kann,“ erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies. „Durch den Anbau von Lebensmitteln in der Nähe werden Transportwege gespart und Verpackungen vermieden. Zudem können wir so die Wertschätzung von Lebensmitteln fördern und soziales Miteinander und ökologische Aufwertung von Flächen verbinden. Machen Sie mit!“

Folgende Angebote gibt es:

Hochbeet auf Bestellung ?- jeder darf ernten
Wer idealerweise in kleiner Gruppe ein Hochbeet mit essbaren Pflanzen pflegen und die Ernte teilen mag, kann eine private Fläche für ein Hochbeet zur Verfügung stellen, die öffentlich zugänglich ist. Das Hochbeet wird auf Antrag finanziert und kostenlos geliefert. Aufgestellt werden kann es zum Beispiel vor einem Unternehmen, in der Kirchengemeinde, am Vereinsbüro oder im Vorgarten eines Wohnhauses. Die Beete werden zusammen mit Erde und biozertifiziertem Saatgut geliefert. Ein Schild am Hochbeet weist auf das Projekt und die „Ernte für alle“ hin.


Beerensträucher auf Kinderspielplätzen ? – Naschen erlaubt
Auf sechs Kinderspielplätzen in sechs Stadtbezirken pflanzt das Gartenamt Gruppen von Johannisbeersträuchern. Die Standorte sind der Spielplatz Auf’m Rott in Wersten, die Freizeitanlage Heerdt, die Freizeitanlage Ulenbergstraße in Bilk, der Spielplatz Kaiserpark in Pempelfort, der Spielplatz Klemensplatz in Kaiserswerth sowie der Wasserspielplatz Tannenhof in Vennhausen. Zusätzlich werden Schilder aufgestellt, die auf die Johannisbeeren und das Projekt hinweisen.

Essbare Schule ? – Schüler pflanzen und ernten
Schulen erhalten auf dem Weg zur „essbaren Schule“ für den ersten Schritt, den Kauf von biozertifiziertem Saatgut oder Setzlingen für essbare Pflanzen, einen Zuschuss. Gepflanzt und gesät wird auf dem Schulgelände, etwa im Schulgarten. Zudem können die Schulen das Projekt thematisch in den Unterricht einbinden. Informationen und Antragsformulare finden sich online unter: www.duesseldorf.de/umweltamt/projekte/umweltprojektfoerderung

VHS-Biogarten im Südpark
Der VHS-Biogarten vermittelt praxistaugliches Wissen zum nachhaltigen Gärtnern. Für die „Essbare Stadt“ bietet er in diesem Jahr zusätzliche Kurse an, beispielsweise „Frisch auf den Tisch – Gemüse selbst angebaut“ am Samstag, 29. Juni, 14 bis 16 Uhr. Dort können Interessierte alles über Aussaat, Pikieren, Pflanzen und Pflege erfahren.

Internetseite „Essbare Stadt“ ? Informationen auf einen Blick
Unter der Internetseite www.duesseldorf.de/agenda21/essbarestadt stellt das Umweltamt das ganze Projekt vor. Per Mausklick können Förderanträge aufgerufen und Mails zur Teilnahme versendet werden. Die Seite bietet auch viele weitere nützliche Informationen, zum Beispiel zum Anbau von Lebensmitteln im heimischen Garten oder auf dem Balkon sowie zu bestehenden Angeboten in Klein- und Gemeinschaftsgärten.

Für Anfragen zum Projekt „Essbare Stadt“ können sich Interessierte unter der Rufnummer 0211-8926809 an das Umweltamt wenden, bei Fragen zur Förderung steht die Nummer 0211-8925094 zur Verfügung.

Text: Baumgarten, Malte Philipp

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Der Freiheitplatz – Ein Platz ohne Leben?


Der Freiheitplatz ist leider nicht das erhoffte Zentrum des Stadtteils, daher sammeln wir Ideen um den Platz wieder attraktiver zu machen. Der Brunnen am Freiheitplatz ist nach einer langen Zeit auch auf unser Drängen repariert worden und seit heute wieder in Betrieb.

Der Brunnen am Freiheitplatz ist wieder funktionstüchtig

Vennhausen lebt unterstützt eine Aktion für einen „Dreck-Weg-Tag“ am Freiheitplatz, zusätzlich soll es die Möglichkeit geben Patenschaften für die Bäume zu übernehmen. Weitere Details dazu folgen in Kürze.

Wir hatten uns mit Nicole Kampe von der Rheinischen Post getroffen, hier ist der Bericht dazu: Ein Platz ohne Leben

Unterführung bleibt nachts gesperrt

Die Unterführung auf der Vennhauser Allee bleibt in den kommenden Nächten von 22:00 – 04:00 Uhr bis zum 14.06.2019 in Fahrtrichtung Eller/ Endhaltestelle gesperrt, eine Umleitung ist ausgeschildert.

Grund sind Bauarbeiten am Geländer der Brücke das durch einen Unfall mit einem Bagger vor einigen Monaten leicht beschädigt wurde.

Neue Öffnungszeiten der Sparkasse Düsseldorf

Sparkasse Düsseldorf-Vennhausen

Ab dem 04.06.2019 ändern sich die Öffnungszeiten der Filiale an der Vennhauser Allee 203 wie folgt:

Montag: 09:00 – 13:00 und 14:00-17:00 Uhr
Dienstag: 09:00 – 13:00 und 14:00-18:00 Uhr
Freitag: 09:00 – 13:00 Uhr

Mittwochs und Donnerstags ist die Filiale geschlossen, stattdessen öffnet die Filiale Lierenfeld, Reisholzer Str. 34-36 wie folgt:

Mittwoch: 09:00 – 13:00 und 14:00-17:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 – 13:00 und 14:00-18:00 Uhr

Update: Laut einem Bericht der RP-Online schliesst die Filiale Lierenfeld ab 31.10.19, nur der SB-Bereich bleibt erhalten.

Stadtradeln – Team „Markus, Katharina und Reinold“

© Klima-Bündnis

Stadtradeln geht in eine neue Runde

Radeln für ein gutes Klima: Teams sammeln beim Wettbewerb vom 1. bis 21. Juni Radkilometer für Düsseldorf

„Radeln für ein gutes Klima“ – so kündigen Faltblätter und Plakate die aktuelle Runde von Stadtradeln in Düsseldorf an. Ab Samstag, 1. Juni, sammeln wieder tausende von Radlerinnen und Radlern Kilometer für die Landeshauptstadt. Bis Freitag, 21. Juni, zählt jeder Radkilometer zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit für das Düsseldorfer Stadtradeln-Konto. Auch Strecken außerhalb des Stadtgebiets und im Urlaub werden in den drei Wochen dort angerechnet.

Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützt Stadtradeln und fährt selbst mit. „Radfahren ist gut für Gesundheit und Lebensqualität. Der Wettbewerb Stadtradeln eröffnet uns tolle Möglichkeiten gemeinsam mit anderen die Stadt zu ‚erradeln‘ und dabei auch einmal neue Wege zu entdecken. Je mehr Menschen mitmachen, umso mehr Gehör und Gewicht verschaffen wir dem Rad als zukunftsweisendes Verkehrsmittel“, betonte er.

Im letzten Jahr machten 298 Teams mit 5.615 Radfahrern mit. Unter www.stadtradeln.de/duesseldorf kann sich jeder, der in Düsseldorf lebt, arbeitet, einem Verein angehört und/oder zur Schule/Hochschule geht, kostenlos anmelden und aktiv werden. Auf der Internetseite stellen sich zudem Rad-Teams vor und es gibt Informationen über Radtouren sowie Rad-Service-Angebote in der Landeshauptstadt.

„Wir befinden uns im spannenden Wettbewerb mit hunderten anderer Kommunen in Deutschland. Im letzten Jahr waren 885 Städte, Landkreise und Gemeinden dabei“, erläuterte Umweltdezernentin Helga Stulgies. „2018 erreichte Düsseldorf bei der Gesamtkilometerleistung Rang 5. Damit landeten wir vor Städten wie München auf Rang 6, Dresden auf dem 10. und Köln auf dem 15. Platz.“

181 Teams mit 1.911 Teilnehmern haben sich in Düsseldorf in diesem Jahr bereits registriert (Stand: 21. Mai).

Mitmachen bei Stadtradeln Düsseldorf
Radfahrer, die mitmachen möchten, können sich ab zwei Fahrern als Team anmelden. Die gefahrenen Kilometer werden dem Team gutgeschrieben. Für überzeugte Einzelradler gibt es darüber hinaus das Offene Team. Die Teams können sich in die Kategorien Schulen, Unternehmen, Behörden, Vereine, Stadtteile oder Familien einstufen lassen.

Auch Vennhausen ist mit einem Team vertreten, wer mitmachen will kann sich hier anmelden:
Stadtradeln 2019: Team Markus, Katharina und Reinold

siehe dazu auch die Teamwertung