Genug ist Genug; Korrespondenz Initiative Vennhausen/Thunnissen

Liebe Vennhauser,

wir möchten Sie nun über den aktuellen Stand der Dinge informieren. Herr Thunnissen hat am 20.09.2018 auf unser Schreiben geantwortet. Gleichzeitig hat er in diesem Schreiben untersagt, die Informationen daraus öffentlich zu machen, weil sie vertraulich sind und dem Berufsgeheimnis unterliegen. Man kann sich über diese Handlungsweise seine eigenen Gedanken machen.

Wir haben ihm heute darauf geantwortet  und dieses Schreiben möchten  wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Sehr geehrter Herr Thunnissen,

Vielen Dank für Ihre Mail vom 20.09.2018.

Es verwundert immer wieder in welcher Art und Weise Sie in einen Dialog eintreten. Es scheint Ihre Vorgehensweise zu sein, Andere an den Pranger zu stellen um von der eigenen Person abzulenken.

Da Sie eine Bekanntgabe der Informationen Ihrer email untersagt haben, werden wir nur Dinge ansprechen, die bereits bekannt sind, sind aber mit Ihren Ausführungen, die nicht angesprochen werden dürfen, in keiner Weise einverstanden.

Es freut uns außerordentlich zu lesen, dass Sie an einer Lösung interessiert sind, nur kommt man, wenn man Ihr Schreiben liest, zu der Annahme, dass Ihre Wahrnehmung heftigsten Täuschungen unterlegen ist.

Sie schreiben u. a., dass Sie der „Initiative Vennhausen lebt“ die Anmietung des Ladenlokals zu einer extrem niedrigen Miete angeboten haben und das wir auf dieses Angebot vom 10.10.2017 nicht reagiert haben.

Wir haben Ihnen am selben Tag geantwortet und unser Unverständnis über Ihr Angebot ausgedrückt. Denn diese Offerte beinhaltet, daß der Marktbetreiber die gesamte Renovierung der Räume auf eigene Kosten vornehmen soll. Können Sie uns erklären, welches Interesse der Betreiber und die Einzelhändler daran haben sollten, diese marode Immobilie in Stand zu setzen, selbst wenn die Miete 0,- € betragen würde?

Außerdem finden wir es auch äußerst unseriös, uns das Betreiben der Markthalle wieder anzubieten, während Sie sich in laufenden Verhandlung mit REWE befinden.

Dann zu der Schreckensimmobilie Vennhauser Allee 222. Auch hier können wir Ihrer Ausführung vom 20.09.2018 in keiner Weise folgen.

Wir wissen konkret, dass mehrere Drogisten an einer Anmietung interessiert sind. REWE ist nach wie vor gewillt das Ladenlokal Vennhauser Allee 210 anzumieten.

Es liegt also ausschließlich an Ihnen, dass eine Anmietung beider Immobilien bisher nicht stattgefunden hat, da Sie sich weigern Kosten für die Instandsetzung der Räume zu übernehmen und renovierte Objekte zur Verfügung zu stellen.

In einer Zeit der Wohnungsnot, u. a. in Vennhausen, lassen Sie 10 Wohneinheiten, die z. T. über zwei Etagen gehen, seit 8 Jahren leerstehen und die Gründe, die Sie anführen, die eine Sanierung verhindern, nämlich Schädigung des Objektes durch Löschwasser, lassen sich alle sehr einfach widerlegen, da die Feuerwehr kein Löschwasser bei diesem Brand eingesetzt hat.

Es ist an der Zeit, Ihre Handlungsweisen öffentlich zu machen.

Die Art und Weise wie wir vorgehen werden, haben wir Ihnen in unserem vorigen Schreiben mitgeteilt. Geändert hat sich nur, dass nun auch die „Rheinische Post“ und die „Bild“ über unser Anliegen nachhaltig berichten werden.

Sehen Sie dieses Schreiben nicht als „Drohgebärde“ an, wie Sie es bei unserem vorigen Schreiben getan haben, sondern als Information über Tätigkeiten die wir zeitnah starten werden.

Das Einzige das uns davon abhalten kann kurzfristig den Kontakt mit der Presse aufzunehmen, ist eine Vertragsunterzeichnung mit REWE mit allen dazugehörigen Anlagen bis zum 31. Oktober 2018.

Mit freundlichen Grüßen

Evelyn Prüfer

Jürgen Grundmann

Wir sind Vennhausen und wir lassen uns unser Vennhausen nicht zerstören!

2 Antworten auf „Genug ist Genug; Korrespondenz Initiative Vennhausen/Thunnissen“

  1. Hallo Frau Prüfer, Herr Grundmann
    wir sind eine Familie von zwei Erwachsenen und einem Kind
    und sind Mieter der Vennhauser Allee 208.Also direkt über ehemals
    Kaiser´s. Ich würde sehr gerne mich mit Ihnen über die drei Häuser hier und den Vermieter Thunnissen unterhalten. Damit Sie aus erster Hand wissen, mit wem Sie es hier zu tun haben.
    Wir heissen Nadine,Alexandros und Georgie Bakopoulos

  2. Wie schon besprochen, Frau Prüfer, so ist das der einzig gangbare Weg den Sie hier einschlagen … an die Presse und an die Stadt …. man muss da penetrieren, immer und immer wieder. Denke mal Presse ist effizienter, was ist mit unseren tollen Vertretern von SPD etc. die hier von UNS gewählt werden wollen ??? Gruß Peter Krukenberg

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